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Arbeit mit den Kolping-Familien
Analyse der Situation der Kolping-Familien
Sehr genau werden von der der Kolping-Administration die unterschiedlichen
Regionen in Paraguay begutachtet, um herauszufinden, wo das Potential der Region
und der
dort lebenden Familien liegt. Mit Hilfe dieser aufgearbeiteten Informationsbasis
wird
in Zukunft entschieden, was von Kolping gefördert werden soll.
Auf die Region
zugeschnittene Ausbildungsangebote sollen dafür sorgen, dass
neue Arbeitsplätze entstehen und mehr Familien in Brot und Lohn gebracht
werden können. Es wird mehr Wert auf Demokratie und Meinungsbildung an der
Basis gelegt, damit die finanziellen Mittel so eingesetzt werden können,
dass sie denen zugute kommen, die sie am meisten brauchen. Gelder sollen bestmöglich
im Sinne der Kolping-Familien und auch im Sinne der Finanzgeber aus Deutschland
nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit investiert werden.
Transparenz und Demokratie
Durch einen besseren Informationsfluss von Administration und Basis und eine
größere Publizität soll mehr Transpa- renz geschaffen werden.
Dies
soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die Verantwortlichen für die
Kolping- Familien und Kolping-Jugendarbeit die Region alle 2 Monate für
Treffen aufsuchen und nicht wie bisher die Versamm- lungen in Asuncion an mangelndem
Zulauf
kranken müssen. Durch die Verlegung der Treffen in die Region kann gewährleistet
werden, dass jeder Einzelne einer Kolping-Familie an den Treffen teilnehmen kann,
dass jeder Einzelne involviert ist in die Diskussionen, die Entschei- dungsfindung
und die Planung von Projekten. Der direkte Kontakt zur Kolping-Administration
dient auch dazu, vorgenommene und anstehende Änderungen innerhalb der Organisation
besser zu kommunizieren, um eine bessere Zusammenarbeit zu garantiern.
Imageaufbau von Kolping
Bei diesen Treffen in der Region wird klar und deutlich und ohne jegliche
Beschönigung über
Zustand, Ruf und Image von Kolping in Paraguay diskutiert, um die Stellung von
Kolping innerhalb der Gesellschaft und die wirtschaftliche Situation der Kolping-Familien,
der Stiftung und des Institutes verbessern zu können, so dass Kolping sich
gerne an die Öffentlichkeit wendet und voller Stolz auf Erreichtes verweisen
kann. Qualität, Ehrlichkeit, Transparenz und Ethik sind die Schlagwörter,
die die Diskussionen im Inland mit den Kolping-Familien dominieren werden. Vor
allem Kolping Bolivien dient als leuchtendes Vorbild für die paraguayische
Kolping- Organisation. Dort existiert bereits eine positive Identifizierung der
einzelnen Kolping-Familien mit der Organisation und der Zusammenhalt und die
Erfolge der katholischen Organisation haben zu einem hervorra- gendem Ruf innerhalb
der gesamten bolivianischen Gesellschaft geführt.
Finanzielle Unabhängigkeit und Autonomie
Als ein weiteres Ziel der Arbeit mit den Kolping-Familien ist die finanzielle
Unabhängigkeit und Autonomisierung der einzelnen Kolping-Familienstandorte
und
von Kolping in Paraguay im Allgemeinen angedacht. Es soll so investiert werden,
dass
die einzelnen Projekte, nach einer gewissen Anschubhilfe, sich selbst tragen,
indem sie selber Einnah- men generieren. Insgesamt soll von Kolping in Zukunft
ein besseres
Zusammenarbeiten der Familien, der Stiftung und des Institutes angestrebt werden.
Damit auch eine Transparenz an die Kolping-Großfamilie gewährleistet
werden kann, lesen Sie mehr über die einzelnen Kolping-Familienstandorte:
Pilar und Isla Umbu
Departement San Pedro
Hohenau
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Lesenswertes
Baumpflanzaktion im Stadtpark von San Lorenzo

1.000 einheimische vom
aussterben bedrohte
Bäume
pflanzten Kolping-
jugendliche
im Stadpark
von San Lorenzo
bei
Asunción.
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Von den Mennoniten lernen

Die 16 Prinzipien für eine
erfolgreiche ländliche Ent-
wicklung!
Ein zitierter Bericht von:
Heinrich Dyck und Hans
Theodor
Regier.
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