Kolping-Stiftung in Paraguay

Kolping-Roga

 

Kolpinghaus mit Mehrzweckfunktion

Unser Kleinode in Fernando de la Mora!

In unmittelbarer Nähe des Administrationsgebäudes der Kolpingstiftung in Villa Morra befindet sich das Kolping-Roga Mehrzweckgebäude. Dieses bietet auf mehreren Etagen einen neuen Nutzraum für die Kolping-Familien in Paraguay, der wie folgt genutzt wird:

Hauptgebäude - Erdgeschoss
Im Bereich des Erdgeschosses befindet sich ein Bioladen an den ein mediterraner Weingarten angebunden ist.
Die von den ländlichen Kolpingfamilien hergestellten orga- nischen Bioproduckte werden hier verpackt, verarbeitet und verkauft. Unsere ländlichen Kolpingfamilien werden derzeit in nachhaltigen biologischen Anbaumethoden geschult und zertifiziert. Hierzu zählen unter anderem Verfahren wie die Direktsaat, die biologischen Schädlings- bekämpfung, der Anbau von Nährstoffpflanzen für einen erhöhten Ertrag bei den Nutzpflanzen, der Anbau von medizinischen Pflanzen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Qualität, Ökologie, und die Einhaltung der Hygienebestimmungen im Produktionsprozess. Unser Angebot umfasst folgende Produkte: Obst und Gemüse, selbst gemachte Marmeladen und Eingelegtes, Wald- und Wiesenhonig, Kräuter und Heilpflanzen-Tees, kunsthand- werkliche Gegenstände, Präsentkörbe, Geschenkideen, Trockenobst und Gemüse, Käse und Milcherzeugnisse, Fischprodukte aus der Fischzucht der Kolping Familien
(Zum Beispiel: das „Tilapia Filet“ was bei den Paraguayern sehr beliebt ist.)

Ergänzt wird der Bioladen die Verköstigungsmöglichkeiten des Weingarten, wo die Gäste einige unsere Bioprodukte und besondere Käseköstlichkeiten bei einen Glas Wein und Musik genießen können. Unser Ziel ist es ein besonderes Ambiente zu schaffen, wo der Gast sich wohlfühlt und die breite Palette der Produkte der Kolpingfamilien kennen- lernen kann. Das Betreiben des Weingartens möchten wir unseren Kolpingfamilien anvertrauen, die zuvor von uns bestens hierfür ausgebildet werden.

Der Bioladen bildet nur die erste Etappe bei der Schaffung von neuen Absatzmöglichkeiten für die Produkte der Kolpingfamilien. Zudem möchten wir unsere Kolping- Bioprodukte mit eigenem Stand in den großen Einkauf- märkten präsentieren und verkaufen. Es wurden hierzu bereits im Vorfeld mit den Betreibern Gespräche geführt, und von deren Seiten auch zustimmendes Interesse gezeigt. Unser Ziel ist es einen fundierten nachhaltigen Absatzmarkt für die Produkte unserer ländlichen Kolping- familien aufzubauen, und den Namen Kolping verstärkt in das Bewusstsein der paraguayischen Bevölkerung zu rücken. Eine positive Wende im Kampf gegen die ländliche Armut unserer Kolpingfamilien kann nur erzielt werden, wenn ein positives Image der qualitativ hochwertigen der Produktion unserer Kolpingfamilien aufgebaut wird und diese gleichzeitig auf neuen Absatzwegen vermarktet werden.

Erstes Stockwerk – Herberge für die Berufsausbildung
Das erste Stockwerk soll ausschließlich für die Unter- bringung der Teilnehmerinnen, der langfristigen Berufsaus- bildung dienen. In vier Schlafräumen mit Badbereich beab- sichtigen wir zwanzig jungen Mädchen unterzubringen, die im Institut eine Berufsausbildung von fünf Monaten bis zu einem Jahr absolvieren. Im ersten Stockwerk haben unsere Jugendlichen einen großen Gemeinschaftsraum, wo sie sich in ihrer Freizeit aufhalten können. Angegliedert ist eine Küche mit ausreichendem Speiseplätzen.


Zweites Stockwerk – Kunsthandwerk
Das zweite Stockwerk bietet durch seine nahezu durch- gehende Glasfasade und seine vom Tageslicht durchflu- teten Räumlichkeiten ein kreatives Ambiente für Kunst- handwerk und die entsprechenden Kurse.

Folgende Ausbildungskurse möchten wir zum Anfang durch- führen: traditionelles Kunsthandwerk, Bleiverglasung, Schneider-, Strick-, und Häkelkurse, Polsterer-Kurse, Korbflechterei, feine indianische Handwerkskunst (Hier übernehmen qualifizierte Indio-Frauen die Lehrausbildung, wofür das Bildungsministerium bereits die Genehmigung erteilt hat).

Dachterrasse
Die Weite der Dachterrasse bietet ein perfektes Ambiente für kulturelle und volkstümliche Veranstaltungen. Dieser Bereich ist räumlich die ideale Ergänzung zu unserem mediterranen Weingarten. Zur Eröffnung von Kolping-Roga möchten wir unsere geladene Gäste mit einem besonderen Ambiente, mit traditioneller Musik und kleinen selbsther- gestellten Köstlichkeiten bezaubern und damit ein reges Interesse für die Arbeit von Kolping bei den Menschen erwecken.

Innenhof – Gästehaus
Eigens für unsere Gäste und Besucher aus dem Ausland wurde dem Hauptgebäude ein kleines Gästehaus hinzu- gefügt. Ein Wohn- und Schlafraum mit TV und Wireless LAN Verbindung, Bad und WC und eine eingerichtete Küche mit Essgelegenheit soll für die Annehmlichkeit des Gastes Sorge tragen. Somit bleibt dem Gast die teure Übernach- tung im Hotel erspart und er hat zudem einen kurzen Weg zum Sitz der Kolpingadministration in Paraguay.

Innenhof – Optiker-Laden
Der Optiker¬-Laden, welcher sich vorher auf dem Grund- stück der Kolping-Administration befand, ist auf das Grund- stück von Kolping-Roga umverlegt worden.
Die Lageveränderung und Präsentation des neuen Optiker- Ladens verspricht einen stärkeren Publikumsverkehr.
Die Räumlichkeiten des alten Optiker-Ladens werden zukünftig (März/April) von der Fundación-Vision, welche aktiv von der Christopher Blindenmission unterstützt wird, genutzt. Die Stiftung Fundación-Vision wird einen Augen- arzt im alten Optiker-Laden unterbringen und das komplette Spektrum der Augenheilkunde abdecken. Wir betrachten diese Zusammenarbeit als eine sinnvolle Ergänzung zu unserem neuen Optiker-Laden, vor allem weil die Fundación-Vision einen sehr guten Ruf in Paraguay hat. Um die Zusammenarbeit auf ein rechtliches Fundament zu setzen, werden wir ein Joint Venture Abkommen mit der v. g. Stiftung schließen. Wir erhoffen uns aus dieser Zusammenarbeit eine positive Entwicklung unseres Optiker-Ladens und Hilfe für unsere ländlichen Kolping- Mitglieder, die auch teilweise unter Sehproblemen leiden.

Wir denken, dass unsere Planungen für Kolping-Roga und die bereits getätigten Umsetzungsarbeiten den erwarteten Erfolg bringen werden.

Leider stoßen wir immer wieder an unsere finanziellen Grenzen.
Vieles konnten wir über unser Kolping-Institut finanzieren. Auf Grund der strukturellen Veränderungen zu einem Besseren, die auch mit erheblichen Kosten verbun- den war, sind wir bei der Umsetzung unserer Vorhaben bedauerlicherweise sehr eingeschränkt worden. Ohne die solidarische Hilfe unser lieben Kolping-Freunde und Partner, wird ein Weiterkommen für uns sehr schwerlich. Eine finanzielle Zuwendung, um Kolping –Roga fertigzu- stellen und in Betrieb nehmen zu können würde einige unserer Probleme lösen. Natürlich wollen wir es an wei- terer Eigeninitiative nicht fehlen lassen:

Für die Herstellung der noch benötigten Möbel haben wir derzeit einen deutschen Schreiner als Wandergeselle beim Kolping ECO-Center untergebracht. Er hat sich bereit erklärt die notwendigen Möbel für Kolping-Roga etc. zu fertigen. Was uns besonders freut, er ist dem Kolpingwerk sehr zugeneigt und hat bereits in Deutschland sehr viele positive Erfahrungen mit Kolping machen dürfen. Leider fehlen uns die finanziellen Mittel um das benötigte Holz (für Betten, Schränke, Tische, Stühle etc.) einkaufen zu können.

Spenden werden gerne von jedem hilfsbereiten Bürger und Unternehmen entgegengenommen.
Unser Partner der Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen!

Die Bankverbindung lautet:
Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Baden-Württembergische Bank (BW-Bank)
Konto-Nummer: 201 74 48
Bankleitzahl: 600 501 01
Vermerk „Spende Paraguay-Roga“

 

 Lesenswertes

Baumpflanzaktion im Stadtpark von San Lorenzo

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1.000 einheimische vom
aussterben bedrohte
Bäume pflanzten Kolping-
jugendliche im Stadpark
von San Lorenzo bei
Asunción.

Von den Mennoniten lernen

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Die 16 Prinzipien für eine
erfolgreiche ländliche Ent-
wicklung!
Ein zitierter Bericht von:
Heinrich Dyck und Hans
Theodor Regier.

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